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Neues Technikum am Fraunhofer-Standort in Zittau eingeweiht – Meilenstein für das Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz

Wissenschaftsministerin Stange: „Kunststoffzentrum stärkt Wachstum und Beschäftigung in der Oberlausitz“

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange hat heute an der Einweihung des fertiggestellten Technikum-Neubaus in Zittau teilgenommen. Das Technikum gibt dem Chemnitzer IWU am Forschungsstandort Zittau eine neue, feste Adresse und Wirkungsstätte in unmittelbarer Nachbarschaft und in Verbindung zur Hochschule Zittau/Görlitz. Es ist zugleich ein wichtiger Meilenstein für das Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz. „Was heute diese Bezeichnung trägt, ist für mich ein schöner Beleg dafür, wie es auch außerhalb der großen Universitätsstädte und Ballungsräume gelingen kann, das Zusammenspiel aller Akteure so zu gestalten, dass sich unsere Standortpotenziale bestmöglich entfalten können, um nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung in der Region zu erzeugen“, so die Ministerin. „Ich sehe hier in Zittau erneut mit Freude, wie gut die jeweiligen Missionen, Ambitionen und Stärken von Fraunhofer und den Hochschulen für angewandte Wissenschaften zueinander passen und sich synergetisch vereinen lassen. Dies sei ein erneutes Beispiel, wie die Fraunhofer-Gesellschaft und sächsische Fachhochschulen immer enger zusammenarbeiten, um gemeinsam das bieten zu können, was in der Region und darüber hinaus gebraucht wird: Nämlich hervorragend ausgebildete Menschen sowie Forschungsergebnisse, die in der Region Unternehmen aller Größen helfen, ihre Innovationskraft zu stärken.“

Das neue Technikum bietet Platz für Fertigungsanlagen, Versuchsstände, Prüf- und Analysetechnik, Handlingsysteme und Büroflächen. Die Gesamtkosten für Gebäude und Anlagen des Technikums von 2,6 Millionen Euro wurden durch Bund und Freistaat je zur Hälfte getragen. Für den Aufbau der Projektgruppe „Technologie-Transfer Produktionstechnik im Dreiländereck – TTP“ und ihren schrittweisen Ausbau zum Kunststoffzentrum Oberlausitz stellte der Freistaat Sachsen ab 2011 eine fünfjährige Anschubfinanzierung von insgesamt 5 Millionen Euro bereit.

Das Fraunhofer IWU, die Hochschule Zittau/Görlitz und die TU Chemnitz werden mit den Möglichkeiten des Technikums den Technologietransfer in die Kunststoffindustrie der Region weiter intensivieren.

Ministerin Stange lobt: „Was als ein durch Politik und Fraunhofer-Gesellschaft gegebener Impuls zur Unterstützung der Wirtschaft im Dreiländereck Sachsen – Tschechische Republik – Polen begann, ist inzwischen selbst zu einem bedeutenden Impulsgeber für das Innovationsgeschehen der Region und zu einem Leuchtturm der Fraunhofer-Fachhochschul-Kooperation geworden.“ Mit großen regionalen Unternehmen gibt es eine Vielzahl von abgeschlossenen, laufenden oder geplanten Forschungsvorhaben und Verbundprojekten. Ich nenne als Beispiele nur die TRUMPF Sachsen GmbH in Neukirch, die FGW Fasergusswerk Polenz GmbH, oder die WBN Waggonbau Niesky GmbH. Und natürlich macht die Kooperation an der Landesgrenzen nicht halt, wie der gemeinsam mit der TU Liberec aufgebaute „Grenzübergreifende Lehrverbund Kunststofftechnik“ zeige.

Quelle: Medienservice Sachsen, www.medienservice.sachsen.de

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Bautzen Mittwoch, 2. November 2016

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